
Partnerschaft Schwangau und Pinswang
Seit dem Jahr 2025 ist die schon vorher bestehende lange Freundschaft der Feuerwehren Schwangau und Pinswang mit einer offiziellen Partnerschaft besiegelt. Bei einem gemeinsamen Sommerfest für die Mannschaften am Gerätehaus Schwangau wurde dies gefeiert. Regelmäßig pflegen beide Feuerwehren bei gemeinsamen Veranstaltungen ihre Freundschaft!
Vorstandschaft des Vereins

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Feuerwehrmuseum der Gemeinde Schwangau
Die Ausstellung besteht aus Fahrzeugen und Geräten von der jetzigen Zeit bis zur Zeit von König Ludwig II. Dazu gehören unsere drei Oldtimer, eine pferdebespannte Motorpumpe, mehrere Handdruckpumpen, ein pferdebespannter Schlauchkarren, eine Schiebeleiter, diverse weitere Löschutensilien sowie Schauschränke mit Helmen, Uniformen und alten Feuerlöschern.
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Oldtimerfreunde der Freiwilligen Feuerwehr
Vor einiger Zeit entschlossen sich ein paar Feuerwehrangehörige, die in einem Stadel stehenden, kaum gepflegten Oldtimer unserer Feuerwehr wieder ins Leben zurückzuführen.
In hunderten Stunden wurden so defekte Teile ausgetauscht, Teile geschliffen, lackiert und vieles mehr. Nun erstrahlen unsere Oldies wieder in neuem Glanz und können zu Ausfahrten bzw. Treffen gefahren werden.
Willys Jeep Kommandowagen

Der Willys Jeep, Baujahr 1943, wurde während des Krieges vom Autobauer FORD hergestellt. Das Fahrzeug war bei der Feuerwehr Schwangau als Kommandowagen von 1954 bis 1993 im Einsatz.
DODGE Mannschaftswagen

Der Dodge-Chrysler Mannschaftswagen, Baujahr 1958, war von 1962 bis 1999 bei der Feuerwehr Schwangau im Dienst. Zu Beginn des Zeitalters der technischen Rettung bei Verkehrsunfällen wurde dieses Fahrzeug aufgrund seiner Frontseilwinde im gesamten südlichen Ostallgäu (Altlandkreis Füssen) zu Einsätzen alarmiert.
Steyr Mannschaftswagen

Der Steyr, Baujahr 1944, stand von 1950 bis 1974 im Dienst der Feuerwehr Schwangau. Nachdem dieser im 2. Weltkrieg von Truppen zurückgelassen wurde, wurde er erst von einem örtlichen Bäcker genutzt. Durch den hohen Spritverbrauch rechnete es sich dies für ihn nicht und er wurde der Feuerwehr zur Verfügung gestellt.
Einsatzbericht 9./10. Juni 1886 König Ludwig II. von Bayern

Der wohl traurigste und geschichtlich einmalige Einsatz der Feuerwehr Schwangau war der Vorfall vom 9./10. Juni 1886 – die Verhaftung König Ludwigs II. von Bayern.
Hierzu Auszüge aus dem Bericht des damaligen Kommandanten Matthias Heiserer. Er berichtet, dass der Diener des Königs nach Schwangau eilte, um die Feuerwehr zu alarmieren. Dies geschah in den frühen Morgenstunden um 1:00 bis 3:00 Uhr. 36 Mann rückten zunächst aus, später waren es 50.
Eine Kommission von 14 Mann war nach Hohenschwangau gekommen, um den König abzuholen. Darunter befanden sich Minister von Crailsheim, Oberstallmeister Graf Holstein, Graf Törring-Jettenbach, Freiherr von Washington sowie zwei Ärzte einer Irrenanstalt mit vier Wärtern. Zehn von ihnen wurden von der Feuerwehr als Gefangene zur „Neuen Burg“ – Schloss Neuschwanstein – gebracht.
Heiserer schreibt:
„Der Zug war staunenswert. Die Spitze bildete ein Zug Feuerwehrmänner, dann folgten die vier Herren. Auf 20 Schritt Abstand folgten zwei Gendarmen. Den Schluss bildete wieder ein Zug Feuerwehrmänner, und zwar mit ihrem Kommandanten.
An der Neuen Burg angekommen wurden die Herren im Torbau in die Zimmer verbracht. Im Hof postierte sich ein Teil der Feuerwehrmänner.“
Leider nahm die Geschichte jedoch ihren Lauf: Ludwig wurde kurze Zeit später nach Schloss Berg am Starnberger See gebracht, wo er seinen Tod fand.






