Feuerwehrverein

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Partnerschaft Schwangau und Pinswang

Seit dem Jahr 2025 wurde die schon vorher bestehende lange Freundschaft der Feuerwehren Schwangau und Pinswang in einer offiziellen freundschaftlichen Partnerschaft besiegelt. Bei einem gemeinsamen Sommerfest für die Mannschaften am Gerätehaus Schwangau konnte diese feierlich Besiegelt werden. Regelmäßig pflegen beide Feuerwehren bei gemeinsamen Veranstaltung die Freundschaft!


Vorstandschaft

Sitzend v.l.n.r.: Kassier Norbert Lenz, 1. Vorstand Thomas Gleich, 2. Vorstand Ulrich Isele, Schriftführer Peter Reinelt

Stehend v.l.n.r.: Fahnenträger Bernhard Klopfer, 1. Kommandant Martin Schweiger, stv. Kommandant Klaus Schindele

Oldtimerfreunde der Freiwilligen Feuerwehr

Vor einiger Zeit entschlossen sich ein paar Feuerwehrangehörige, die in einem Stadel stehenden, kaum gepflegten Oldtimer unserer Feuerwehr wieder ins Leben zurückzuführen. 

In hunderten Stunden wurden so defekte Teile ausgetauscht, Teile geschliffen, lackiert und vieles mehr. Nun erstrahlen unsere Oldies wieder in neuem Glanz und können zu Ausfahrten bzw. Treffen gefahren werden. 

Willys Jeep Kommandowagen

Der Willys Jeep, Baujahr 1943, wurde während des Krieges auch vom Autobauer FORD hergestellt - so auch dieses Modell. Das Fahrzeug war bei der Feuerwehr Schwangau als Einsatzleitfahrzeug von 1954 bis 1993 im Dienst.

DODGE Mannschaftswagen

Der Dodge-Chrysler Mannschaftswagen, Baujahr 1958, war von 1962 bis 1999 bei der Feuerwehr Schwangau im Dienst. Zu Beginn des Zeitalters der technischen Rettung bei Verkehrsunfällen wurde dieses Fahrzeug aufgrund seiner Frontseilwinde im gesamten südlichen Ostallgäu zu Einsätzen alarmiert.

Steyr Mannschaftswagen

Der Steyr, Baujahr 1944, stand von 1950 bis 1974 im Dienst der Feuerwehr Schwangau. Nachdem dieser im 2. Weltkrieg von Truppen zurückgelassen wurde, wurde er erst von einem örtlichen Bäcker genutzt. Durch den hohen Spritverbrauch rechnete es sich dies für ihn nicht und er wurde der Feuerwehr zur Verfügung gestellt.

Feuerwehrmuseum der Gemeinde Schwangau

Die Ausstellung besteht aus Fahrzeugen und Geräten wie zum Beispiel Handdruckpumpen, Schiebeleitern, pferdebespannter Motorpumpe, Schlauchkarren, Schauschränken mit Helmen, Uniformen, alten Feuerlöschern sowie Löschutensilien aus den Zeiten von König Ludwig II.

Standort:
Tassiloweg 11, 87645 Schwangau

Öffnungszeiten: 
Von Mai bis September,
Jeden Mittwoch von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Einsatzbericht 9./10. Juni 1886 König Ludwig II. von Bayern

Der wohl traurigste und geschichtlich einmalige Einsatz der Feuerwehr Schwangau war der Vorfall vom 9./10. Juni 1886 – die Verhaftung König Ludwigs II. von Bayern. 

Hierzu Auszüge aus dem Bericht des damaligen Kommandanten Matthias Heiserer. Er berichtet, dass der Diener des Königs nach Schwangau eilte, um die Feuerwehr zu alarmieren. Dies geschah in den frühen Morgenstunden um 1/3 Uhr. 36 Mann rückten zunächst aus, später waren es 50. 

Eine Kommission von 14 Mann war nach Hohenschwangau gekommen, um den König abzuholen. Darunter befanden sich Minister von Crailsheim, Oberstallmeister Graf Holstein, Graf Törring-Jettenbach, Freiherr von Washington sowie zwei Ärzte einer Irrenanstalt mit vier Wärtern. Zehn von ihnen wurden von der Feuerwehr als Gefangene zur „Neuen Burg“ – Schloss Neuschwanstein – gebracht.

Heiserer schreibt:

„Der Zug war staunenswert. Die Spitze bildete ein Zug Feuerwehrmänner, dann folgten die vier Herren. Auf 20 Schritt Abstand folgten zwei Gendarmen. Den Schluss bildete wieder ein Zug Feuerwehrmänner, und zwar mit ihrem Kommandanten.

An der Neuen Burg angekommen wurden die Herren im Torbau in die Zimmer verbracht. Im Hof postierte sich ein Teil der Feuerwehrmänner.“

Leider nahm die Geschichte jedoch ihren Lauf: Ludwig wurde kurze Zeit später nach Schloss Berg am Starnberger See gebracht, wo er seinen Tod fand.

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