Geräte der freiwilligen Feuerwehr Schwangau

Eisretter

Eisretter

Dieses Eisrettungsgerät ist über die Wintermonate bei uns komplett einsatzbereit auf dem Mehrzweckanhänger verlastet. Auf Grund der immer wiederkehrenden Alarmierungen  bei Eisunfällen auf den Seen in unserem Gemeindegebiet wurde der Eisretter angeschafft. Die Feuerwehr Schwangau wird bei solchen Einsätzen immer zusätzlich zur Wasserrettung mitalarmiert, da die Feuerwehr laut Alarmierungsbekanntmachung immer als schnellstmöglich eintreffende Einheit im Ortsgebiet gilt.

 

 

 

 

Gerätesatz Absturzsicherung

Gerätesatz Absturzsicherung

Bei der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung lässt es sich in manchen Fällen nicht vermeiden, dass sich Feuerwehrdienstleistende in absturzgefährdende Bereiche begeben müssen, in dem ein freier Fall nicht auszuschliessen ist.

Elemente unserer Absturzsicherungsausrüstung nach DIN 14800-17:

 

-15 Bandschlingen 80 cm- 15 Karabiner zur Zwischensicherung
- 80 m Dynamikseil- 2 Paar Schutzhandschuhe
-2 Kletterhelme mit Stirnlampe- 1 Auffangsitzgurt
- 2 HMS Karabiner- 2 Bandschlingen 120 cm
- 1 Transportrucksack- 1 Rettungswindel
- 1 Umlenkrolle- 1 Standplatzsicherung

Heuwehrgerät

Heuwehrgerät

Das Heuwehrgerät kommt zum Einsatz, um die Selbstentzündung von zu feucht eingebrachten oder unzweckmäßig eingelagerten Futterstoffen, wie z.B. Heu oder Silage, zu verhindern. Zusätzlich bleiben bei rechtzeitigem Einsatz fast alle Futterwerte erhalten.

Das Heuwehrgerät kommt dann zum Einsatz, wenn bei den regelmäßigen Messungen des Heustocks, zu der die Landwirte verpflichtet sind, Temperaturen von über 70° auffallen. Um den überhitzten Heustock abzukühlen, werden zuerst mit dem Vorlocher die Löcher für die Lanzen ins Heu gebohrt. Am Griff des Vorlochers befindet sich eine Verschraubung, durch die bei eingebrachtem Vorlocher eine Geruchsprobe genommen werden kann. Bei brandigem oder qualmenden Gasaustritt ist auf den Verschraubung ein Wasserkanister aufzuschrauben um 2-3 Liter Wasser in den Heustock einzubringen. Im Inneren des Heustocks entwickelt sich durch die Hitze Wasserdampf (1Liter Wasser ergibt 1700 Liter Wasserdampf), der ein Explodieren des Heustocks verhindert.

Die Lanzen werden dann ins Heu eingebracht und mit Hilfe von Schläuchen mit dem Gebläse verbunden. Wenn das Gerät dann komplett aufgebaut und angeschlossen ist, wird zuerst heiße Luft (mit dem Wasserdampf) aus dem Heustock abgesaugt, bis er eine Temperatur von ca. 40° bis 50° Grad erreicht hat, danach wird das Gebläse umgestellt und kalte Luft ins Heu geblasen.

Auf die Lanzen können bei Bedarf (ab einer Heustocktemperatur von 85°) Wasserkanister aufgeschraubt werden, um eventuelle Funken, die sich in der abzusaugenden Luft in den Schläuchen befinden, abzulöschen.

Wenn die Heutemperatur dann unter 20° bis 30° gesunken ist, kann die Arbeit abgeschlossen werden. In den folgenden Wochen muss der Heustock dann häufig nachgemessen werden.

Bei einem überhitzten Heustock und dem Einsatz des Heuwehrgerätes muss durch die ILS Allgäu immer mit dem Schlagwort B2 (Mittelbrand) die Feuerwehr alarmiert werden um einen evtl. Löschangriff starten zu können (Vorhaltung des Löschwassers).